Homöopathie
Das Prinzip der Homöopathie ist, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Das bedeutet, der Zustand des Kranken mit all seinen Symptomen wird genau beobachtet und dann wird das ähnlichste Mittel ausgesucht, das für den gesamten Menschen im momentanen Zustand paßt. Dabei lege ich besonderen Wert auf Verhalten, Vorlieben, Interessen und Gemüt. Bei mir wird meist "klassische" Homöopathie verwendet, das heißt, ich suche ein Mittel aus, dass einmalig, wöchentlich oder täglich verabreicht wird.Dabei ist die alleinige Konzentration nicht so sehr auf das Finden des einen Konstitutionsmittels gerichtet, sondern ich halte mich mehr an die Berliner Schule nach Andreas Krüger. Dort wird von einer inneren seelischen Tafelrunde ausgegangen, an der die inneren Anteile als Archetypen sitzen.
Beispiel: Königin, Vater, Mutter, Narr, Heilerin, Künstler, Kämpfer, Hure, Wissenschaftler, Lehrerin u.s.w.
Diese innere Anteile können homöopathischen Mitteln zugeordnet werden, so dass ein Mensch mehrere Mittel in sich trägt, die gelebt werden wollen. Wird z.B. der Narr unterdrückt und Spaß, Freude, uneffektive Spiele werden nicht gelebt, dann kann das zu Krankheit oder Problemen führen. So würde dann in diesem Fall nicht das Konstitutionsmittel, also die Königin gegeben, sondern das passende Mittel für den Narren. Dann wird einem ganz ernsten, strengen Menschen mit Arsen-Konstitution vielleicht Sulfur oder Medorrhinum verabreicht.
So vereint jeder Mensch viele Mittel, also Aspekte in sich, die erlöst werden wollen. Erst wenn alles sein darf, aber nichts sein muss, ist der Mensch ganz, vollkommen und geheilt. (frei nach Andreas Krüger)
