Ganzheitilche Traumatherapie mit EMDR
Was ist ein Trauma?Meist definiert man Traumen so, dass dies schlimme Erlebnisse sind, die nicht verarbeitet werden können und deswegen immer noch nachwirken, auch wenn sie schon jahre- oder jahrzehntelang vorbei sind.
Mißbrauch, Vergewaltigung, Kriegserlebnisse, Katastrophen, lebendsbedrohliche Situationen, der Tod eines nahestehenden Menschen gehören zu dem Schlimmsten, was einem Menschen passieren kann. Aber auch Scheidung, Trennung, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine finanzeille Krise und vieles mehr können sich sehr traumatisch auswirken. Dabei darf man nicht alle Menschen über einen Kamm scheren. Jeder empfindet anders und deswegen muss ein Trauma für Außenstehende kein schlimmes Erlebnis gewesen sein. Bei manchen Menschen reicht ein Sturz vom Rad oder der Anblick eines Unfalls aus, um ein Trauma auszulösen, vor allem, wenn traumatische Vorbelastungen da sind.
Was geschieht nun bei einem Trauma?
Um das Erlebnis nicht als zu schmerzhaft zu erleben, spaltet sich ein Teil der Lebensenergie ab und steht dann nicht mehr zur Verfügung. Z.B. schwebt er einige Meter über, unter oder neben dem Körper, manchmal versteckt er sich auch irgendwo im Körper.
Interessant ist auch, was im Gehirn geschieht: Teile vom Gehirn brechen ihre Verknüpfungen ab, z.b. wird die bildhafte Erinnerung von der Sprache abgekoppelt, so ist es unmöglich über das Trauma zu sprechen. Meist werden auch einige Verknüpfungen der linken und rechten Gehirnhälfte unterbrochen. Je weniger das Erlebnis vernetzt ist, um so größere Blockaden entstehen und umso weniger ist das Ereignis erinnerbar.
Wie kann ein Trauma behandelt werden?
EMDR mit seinen links-rechts Stimuli mit Augenbewegung oder Tapping nun gibt während der Erinnerung an ein Bild des Traumas Reize an das Gehirn, damit sich die abgekoppelten Bahnen wieder aktivieren und das Ganze in einen sinnvollen Zusammenhang gestellt werden kann.
Natürlich muss auch die abgespaltene Energie zurückgeholt werden.
Bei der Traumatherapie muss der Patient zwar die alten belastenden Dinge nochmal kurz anschauen, es ist aber nicht notwendig, darüber zu sprechen, was bei Mißbrauchserfahrungen und Vergewaltigungen sehr angenehm ist. Natürlich darf darüber gesprochen werden, wenn gewünscht.
Ebenso ist es nicht notwendig, jedes Detail und Gefühl zu erinnern. Die Erleichterung ist meist sehr schnell spürbar und lange anhaltend.
Es ist sogar möglich, Traumen aufzulösen, die nicht erinnert werden können, wie tief Verdrängtes, Geburtserlebnisse oder Erlebnisse der frühen Kindheit oder Schwangerschaft. Denn ein Trauma der Mutter während der Schwangerschaft kann sich auch auf das Baby im Bauch übertragen.
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